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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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Ja, ſagte Fräulein von Vendome;nur hat der Herr Herzog von Anjon ſehr geweint.

Warum? fragte der König.

Weil man ihm auf ſeine Frage, wer in einem Grab liege, das er anſah, zur Antwort gab, Ihr ſeiet es.

Drum liebt er mich, der gute liebe Junge, ſagte der König.Geſtern hat er während der ganzen Ceremonie, weil er mich nicht ſah, beſtändig Papa gerufen.

Nach Tiſch unterhielt er ſich lange mit dem Präſidenten Jeannin und ſeinem Finanzintendanten Arnault und ſagte ihnen, er ſei entſchloſſen an der Reform des Staates zu arbeiten, das Flend und den Druck ſeines Volkes zu erleichtern, nicht mehr zu dulden, daß in Frankreich das Gold mehr gelte als Tugend und Verdienſt, und daß durch die Ver⸗ käuflichkeit der Stellen die heiligen Dinge entweiht werden; er beſchwöre alſo ſeine treuen Diener tugendhaft und muthig ſeine Abſichten zu fördern. Sodann begab er ſich in die Gemächer der Königin, nrit Niemand als der Marquis de la Force ihm olgte.

Die Königin war in ihrem Kabinet und ertheilte die nöthigen Befehle in Bezug auf die Pracht und die Herrlichkeit ihres Einzugs.

Im Augenblick, wo Heinrich auf der Schwelle erſchien, forderte ſie ihren Beichtvater, den Biſchof von Beziers, auf, nach der Conciergerie des Pa⸗ laſtes zu gehen, um daſelbſt zwei Requetenmeiſter zu holen und mit ihnen über die Befreiung der Gefangenen zu berathen.