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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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an den Herzog von Savoyen ins Reine und ver⸗ ſiegelte ſie ſelbſt mit ſeinem Siegel. Sodann begab er ſich in die Tuilerien, ging länger als eine halbe Stunde mit dem Dauphin ſpazieren, ſprach mit dem Kardinal von Joyeuſe und mehreren andern Herren, und befahl ihnen den Streit beizulegen, welchen die Geſandten von Spanien und Venedig bei der Krönung gehabt hatten.

Vom Dauphin weg ging er in die Feuillantiner⸗ kirche und hörte die Meſſe.

Zuweilen kam er nach zwölf Uhr dort an. In dieſem Fall entſchuldigte er ſich bei der Geiſtlichkeit wegen ſeiner Verſpätung.

Er pflegte dann zu ſagen:

Entſchuldigt mich, fromme Väter, ich habe ge⸗ arbeitet. Wenn ich für mein Volk arbeite, ſo iſt

das auch gebetet. Ob ich arbeite oder bete, ſo be⸗ ſchäftige ich mich mit Gott.

Er kehrte in den Louvre zurück, aber ehe er ſich zu Tiſch ſetzte, verlangte er einen gewiſſen Descure zu ſehen, welchen er beauftragt hatte die Paſſage über den Fluß Semoi zu unterſuchen.

Der Uebergang war leicht, bequem und ſiher

bei Chateau⸗Renaud, einem fürſtlichen Beſitzthum

der Prinzeſſin von Conti.

Der König war über dieſe Nachricht hoch erfreut. Man hatte ihm geſagt, der Marquis Spinola habe ſich all dieſer Uebergänge bemächtigt, und nun meldete ihm Descure nicht blos, daß dieſes unwahr ſei, ſondern auch, daß ſeine Armee von Herrn von Nevers im beſten Stand erhalten werde, daß die