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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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Zum Glück iſt es nur ein Traum, ſagte der König.

Soll ich nicht die Renoulliere aufſtehen laſſen? fragte die Königin in dringendem Ton.

So hieß ihre erſte Kammerfrau.

Oh, ſagte der König,es iſt nicht der Mühe werth.

Und er ſchlief alsbald wieder ein, denn, ſagt ſein Geſchichtſchreiber Mathieu, er war eine ſo glückliche Natur, daß er über Wachen und Schlafen gebieten konnte.

Dieſe zwei Träume beunruhigten die Königin ſehr. Sie hatte ihre Träume immer in Erfüllung gehen ſehen: einmal hatte ſie den Tod des Papſtes Leo Xl geträumt, und in ihrem Traum tröſtete ſie der Kardinal Aldobrandini mit der Verſicherung, ſein Nachfolger, wozu Paul Vernannt wurde, werde ihrem Hauſe nicht minder zugethan ſein; ſie hatte ferner den Tod des Großherzogs Ferdinand, ihres Oheims, geträumt; ſie hatte ſich bei ſeinem Agen⸗ ten in Paris nach ſeinem Befinden erkundigt, der Agent hatte geantwortet, Alles ſtehe aufs Beſte, und vier Tage nachher hatte er die Kunde vom Tode ſeines Herrn erhalten.

Am 9. Abends ſpielte Heinrich Trictrac, und da meinte er mehreremale Blutflecken auf dem Elfen⸗ bein und Ebenholz zu ſehen.

Er wollte ſie mit ſeinem Schnupftuch abwiſchen und ſagte Anfangs nichts; hernach aber fragte er ſeinen Partner, ob er nicht gleichfalls dieſe Blut⸗ flecken ſehe..

Sodann ging er aus um etwas Luft

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