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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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ren, ſo würde man dieſen Fall für ein ſchlimmes Zeichen halten und auf den Umſturz des Baumes ſchließen, in deſſen Schatten die Welt ruht.

Der König ſtand ungeſehen hinter ihnen; er ſteckte jetzt zu großer Verwunderung ſeinen Kopf zwiſchen die ihrigen.

Habt Ihruns gehört, Sire? fragte Baſſompierre.

Natürlich ja, ſagte der König,aber man ſchwatzt mir ſchon ſeit zwanzig Jahren den Kopf voll mit ſolchen Prophezeiungen. Es wird geſchehen wie es Gott gefällt.

Die Königin hatte zwei Träume, welche alle dieſe unbeſtimmten Befürchtungen noch vermehrten.

Zuerſt träumte ſie und dieß geſchah im Augenblick, wo die Juweliere ihre Krone zuſam⸗ menſetzten alle Diamanten, die man ihr zur Verzierung dieſer Krone geſchenkt, hätten ſich in Perlen verwandelt. Nun bedeuten in der Sprache der Träume Perlen nichts anderes als Thränen.

Sie ſchlief wieder ein, aber nach einer halben Stunde erwachte ſie von neuem und fuhr mit einem lauten Schrei auf:

Was habt Ihr, meine Liebe? fragte der König. Oh! rief ſie,ich habe einen garſtigen Traum gehabt.

Nun, was habt Ihr denn geträumt?

Oh nichts.. Ihr wißt, Träume ſind Schäume.

Sagt es immerhin.

Nun denn, ich habe geträumt, man habe Euch auf der kleinen Treppe einen Meſſerſtich verſetzt.