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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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fand. Die Kutſche ſank immer tiefer. La Chatai⸗ gneraie tauchte hinab und zog die Königin an den Haaren herauf. Blieb noch der Herzog von Ven⸗ dome übrig; la Chataigneraie tauchte von neuem unter und war ſo glücklich, auch den jungen Prin⸗ zen zu retten.

Zur Belohnung wenn bei ſolchen Dienſten überhaupt von einer Belohnung die Rede ſein kann erhielt la Chatagneraie eine Diamantroſe, im Werth von viertauſend Thalern, und wurde zum Capitän der Garden der Königin ernannt.

Der König wäre alſo, wie geſagt, ſchon zwei⸗ mal beinahe in einer Kutſche umgekommen. Man hatte überdieß in Deutſchland ſein Horoscop ge⸗ ſtellt. Die Prophezeiung ging dahin, daß er in ſeinem ſiebenundfünfzigſten Jahr eines gewaltſamen

Todes ſterben werde. Ueberdieß hatte ein großer

Mathematiker berechnet, Heinrich werde glücklich zur Monarchie Europas gelangen, wenn ihn nicht ein furchtbares Ereigniß, das ihn bedrohe, inmitten ſeiner glorreichen Bahn aufhalte.

Derſelbe Mann, welcher dem Herzog von Guiſe ſeine Ermordung in der Ständeverſammlung von Blois und dem Herzog von Mayenne den Verluſt der Schlacht von Jory vorhergeſagt, hatte auch prophezeit, daß der König in dieſem Jahr 1610 auf eine gewaltſame Art ums Leben kommen würde.

Man hatte in Montargis auf einem Altar die Prophezeiung dieſes unglücklichen Tages gefunden un in Boulogne ein Muttergottesbild weinen ge⸗ ſehen.

Die Marſchallin von Retz erzählte, die Königin

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