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„Die Gluth, mit welcher ſie liebte, ihr Muth, ihr Stolz, ihre feurigen Augen, ihre allzu golde⸗ nen Haare, trugen ihr den Zunamen Löwin ein.“
Heinrich IV, welcher die Abneigung des Herrn von Vendome gegen die Weiber bemerkt hatte, wollte ihn eben zu Mademoiſelle Paulet führen, um ihn galant zu machen, als er unterwegs er⸗ mordet wurde.
Gleichwohl hatte es nicht an Weiſſagungen und Prophezeiungen gefehlt.
Eine davon, die ſchon zweimal beinahe in Er⸗ füllung gegangen wäre, lautete dahin, daß er in einer Kutſche ſterben werde.
Das erſte Mal war während der Belagerung von la Fere. Er begleitete die Herzogin von Beau⸗ fort von Travech nach Mouy; die Pferde ſtrau⸗ chelten auf einem ſchlechten Weg und ſprangen mit dem Wagen in einen Abgrund. Der Wagen wurde zertrümmert und die vier Pferde getödtet oder ver⸗ ſtümmelt.
Den zweiten Fall, wie die Kutſche auf der Fähre von Neuilly in den Fluß fiel, haben wir bereits erzählt. Fünf Perſonen befanden ſich im könig⸗ lichen Wagen: der König, die Königin, die Prin⸗ zeſſin von Conti, der Herzog von Montpenſier und der Herzog von Vendome. Der König und der Herzog von Montpenſier ſprangen hinaus, ehe der Wagen ins Waſſer kam, aber die Königin, die Prinzeſſin von Conti und der Herzog von Vendome waren nicht ſo glücklich: man zog zuerſt die Prin⸗ zeſſin von Conti heraus, die ſich auf der noch aus dem Waſſer hervorragenden Seite der Kutſche be⸗


