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Und als Baſſompierre dieſe Worte mit einer ge⸗ wiſſen Ungeduld anhörte, ſagte der König zu ihm: „Höre, ich bin entſchloſſen ſie mit dem Prinzen
von Condé zu vermählen und bei meiner Familie
zu behalten. Sie wird der Troſt und die Unter⸗ haltung meines Alters ſein, in das ich jetzt trete. Ich gebe meinem Neffen, dem die Jagd tauſendmal lieber iſt als die Dame, hunderttauſend Livres jähr⸗ lich, damit er ſich die Zeit vertreiben kann, und ich verlange von ihr keinen andern Dank als ihre ein⸗ fache Zuneigung.“
Baſſompierre war von dem Schlag ganz betäubt und ließ Anfangs den Kopf ſinken; aber er war ein zu guter Höfling um ihn nicht bald wieder empor⸗ zuheben und eine lächelnde Miene zu zeigen.
„Wohlan, Sire,“ ſagte er,„ich werde thun was Euer Majeſtät wünſcht. Man ſoll nicht ſagen können, ein Unterthan ſei in irgend einer Sache den Wünſchen ſeines Königs entgegengetreten.“
Der König ſtieß einen Freudenſchrei aus und fiel weinend vor Wonne Bäſſompierre um den Hals. Einige Tage ſpäter wurde die Verlobung des Prin⸗ zen von Condé mit Fräulein von Montmorency dem Hof angezeigt
Die Trauung fand zu Anfang März 1609 ſtatt.
Der Herr Prinz, wie man Herrn von Conds ſchon damals und ſpäter überhaupt alle älteſten Söhne der Familie nannte, war ſehr arm. Er beſaß von ſeinen Gütern nur zehntauſend Livres Einkünfte, aber es war eine große Ehre ihn zum Tochtermann zu haben.
Herr von Montmorency gab ſeiner Tochter hun⸗


