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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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ſondern auch die Begeiſterung des Dichters ange⸗ regt.

Man begreift, daß Heinrich mit ſeinem entzünd⸗ baren Herzen an einer ſo ſchönen Perſon nicht vor⸗ beigehen konnte ohne ſich zu verlieben; er verliebte ſich alſo raſend in ſie.

Aber der Schein mußte gerettet werden.

Sie ſollte Baſſompierre heirathen, und man ſagte,

es ſei von beiden Seiten eine Neigungsheirath. In Bezug auf Baſſompierre fand kein Zweifel ſtatt und er ſprach es laut und unverholen aus. Der König wünſchte genau zu erfahren, wie Fräulein von Montmorency über die Sache dachte. Er richtete es ſo ain, daß er ſie bei ihrer Tante, der Frau von Angouleme, einer legitimirten Toch⸗ ter Heinrichs II, traf, und lenkte nun das Geſpräch auf die Verheirathuug des Fräuleins mit Baſſom⸗ pierre.

„Mein Fräulein,“ fragte er die ſchöne Char⸗ lotte,„iſt dieſe Verbindung Euch angenehm?“

„Sire,“ antwortete ſie,„ich werde mich ſtets glücklich ſchätzen meinem Vater zu gehorchen, und auf dieſen Gehorſam beſchränkt ſich mein ganzer Ehrgeiz.“

Die Antwort war ſo unterwürfig, daß man deutlich ſah, das ſchöne junge Mädchen fügte ſich gerne.

Nun begriff der König, daß ein Gatte, der all⸗ zuſehr geliebt wurde, die Hoffnungen des Liebha⸗ bers ſo gut wie vernichten konnte.

Er ließ daher Baſſompierre holen.

Der Marſchall kam und ſeine ganze Haltung

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