Druckschrift 
Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
Einzelbild herunterladen

3e, ut

ge⸗ iſe ft, ge⸗ kiſ⸗ en. in⸗

n, uiſe fte vie⸗ rem

tter men

von ben

erre res,

179

nichts Lieblicheres und nichts Anmuthsvolleres als Fräulein von Montmprench.“

Sie war die Tochter des Connetable von Mont⸗ morency, zweiten Sohnes des berühmten Anne von Montmorench, der in der Schlacht von St. Quen⸗ tin gefangen genommen und in der Schlacht von St. Denis getödtet worden war.

Dieſer hier war nur durch ſeine Reitkunſt be⸗ rühmt. Er legte ein kleines Geldſtück auf die Stange ſeines Steigbügels, ſtellte ſeinen Fuß dar⸗ auf und tummelte ſein Pferd eine Viertelſtunde lang, ohne daß das Geldſtück fiel.

Er führte ein ſehr ausſchweifendes Leben, und man erzählte von ihm und ſeinen Töchtern gar ſon⸗ derbare Dinge.

Die ſchöne Charlotte hatte ſchon mit fünfzehn Jahren eine Menge von Bewerbern; der Marquis von Sourdis hielt um ſie an, und Baſſompierre bot Alles auf, damit man glauben ſollte, er ſtehe gut mit ihr.

Im Augenblick, wo von dieſer Vermählung mit Fräulein von Montmorency die Rede war, bezeich⸗ nete die Königin ſie als Tänzerin bei ihrem Ballet.

Dieſes Ballet veranlaßte Streitigkeiten zwiſchen ihr und Heinrich.

Heinrich verlangte, man ſolle Jacqueline von Rueil, Gräfin von Moret, ſeine neue Maitreſſe da⸗ bei verwenden. Die Königin wollte das nicht und chlug dagegen Frau von Verdeconne vor.

Endlich trug die Königin den Sieg davon.

Man hielt Proben mit dem Ballet und hei die⸗