Druckschrift 
Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
Einzelbild herunterladen

n er n⸗

175

„Es gibt wenige, die es nicht ſind,“ verſetzte Baſſompierre, der ſtets das letzte Wort haben wolite.

„Nun und ich?“ ſagte ſie.

„Oh Madame,“ antwortete Baſſompierre ſich verbeugend,„Ihr ſeid die Königin.“

Nicht zufrieden mit dem Jagdrevier Monceaux, kaufte er auch noch Chaillot. Die Königin Mutter, die ſich immer gern mit Baſſompierre herumneckte, obſchon er ihr redlich Schlag auf Schlag zurückgab, zog ihn auch mit dieſem neuen Kaufe auf.

„Ei, Baſſompierre,“ ſagte ſie zu ihm,„warum habt Ihr dieſes Haus gekauft? Es iſt durch Sauf⸗ gelage berüchtigt.“

„Was wollt Ihr, Madame? Ich bin ein Deutſcher.“

„Aber in Chaillot ſeid Ihr auch nicht auf dem Lande; es iſt ja blos eine Vorſtadt von Paris.“

„Madame, ich liebe Paris ſo ſehr, daß ich es nie verlaſſen möchte.“

„Ei, Ihr thut dieſes blos, um liederliche Dirnen hinzuführen.“

„Ich werde allerdings welche hinführen, Ma⸗ dame,“ ſagte Baſſompierre mit der ehrfurchtsvoll⸗ ſten Verbeugung.

Die Königin Mutter war wie Baſſompierre, ſie liebte Paris ſehr, war aber auch ſehr gerne in St. Germain.

„Ich liebe Paris und St. Germain ſo ſehr,“ ſagte ſie einmal,„daß ich mit dem einen Fuß in Paris und mit dem ondern in St. Germain ſtehen möchte.“

„Und ich,“ ſagte Baſſompierre mit einer Geberde,