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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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Nun wohl, von Stund an verfolgte ihn Unglück aller Art. Als Geſandter nach Spanien geſchickt, um für ſeinen Herrn eine der Töchter des Königs Philipp zu erhalten, ſcheiterte er in ſeiner Unter⸗ handlung. Als er zurückkam, fand er ſeine Frau von einem Jeſuiten ſchwanger. Seine drei Töchter, die bisher glücklich verheirathet geweſen, wurden ſämmtlich von ihren Gatten verlaſſen.

Der Vater des Marſchalls, d. h. unſeres Hel⸗ den, war ein großer Liguiſt. Herr von Guiſe be⸗ handelte ihn nicht blos als Kameraden, ſondern nannte ihn auch, wenn er von ihm ſprach, immer ſeinen Herzensfreund. Er war ein ſehr geſcheidter Mann, was ihn jedoch nicht verhinderte, eine ähn⸗ liche Krankheit zu bekommen wie diejenige, an welcher Franz 1 geſtorben war.

„Ach,“ rief ſeine untröſtliche Gattin,„ich hatte ſo flehentlich zu Gott gebetet, daß er Euch davor bewahren möchte.“

„Nun wohl,“ ſagte Baſſompierre Vater,„Eure

Gebete ſind ſchön erhört worden, meine Liebe, er hat mich ſauber bewahrt.“

Der Sohn war ein ſo ſchöner Junge und hatte eine ſo vornehme Miene, daß man von ihm ſagte, er ſpiele bei Hof dieſelbe Rolle, welche Belaccueil im Roman von der Roſe ſpielt.

Man nannte alle ſchönen, galanten ober durch Eleganz ausgezeichneten jungen Männer Baſſom⸗ pierre. Eine ſehr ſchöne Buhldirne ließ ſich die Baſſompierre nennen.

Ein junger ſavoyiſcher Bergbewohner erhielt den Zunamen Baſſompierre, weil er auf einer drei⸗