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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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werde der Familie, die ihn bekomme, Glück bringen; wenn jedoch Jemand dep einen oder andern dieſer Talismane entwende, ſo werde er ihm Verderben bringen.

Die drei Töchter heiratheten: die älteſte einen Herrn von Croy; die zweite einen Herrn von Salm; die dritte einen Herrn von Baſſompierre.

Froy erhielt den Becher; Salm den Ring; Baſ⸗ ſompierre den Löffel.

Während der Minderjährigkeit der Kinder ſoll⸗ ten drei Abteien die drei Pfänder aufbewahren: Nivelles für Croy; Remiencourt für Salm und Epinal für Baſſompierre.

Eines Tags wollte die Marquiſe von Havré aus dem Hauſe Croy den Becher zeigen, ließ ihn aber fallen, ſo daß er in mehrere Stücke zerbrach.

Sie hob dieſelben auf und legte ſie ins Fut⸗ teral zurück mit den Worten:

„Wenn ich ihn nicht ganz haben kann, ſo will ich doch wenigſtens die Stücke haben.“

Als ſie am folgenden Tag das Futteral öffnete, fand ſie den Becher wieder vollkommen ganz.

Man erinnert ſich, daß die Fee einen Fluch über denjenigen ausgeſprochen hatte, welcher eines der drei Pfänder entwenden würde. Herr von Pange kehrte ſich nicht an dieſe Drohung, ſondern

ſtahl eines Abends dem Fürſten von Salm, der

in Folge einer Orgie eingeſchlafen war, ſeinen ing.

Herr von Pange beſaß vierzigtauſend Thaler Einkünfte, vier prächtige Güter und war überdieß der Finanzminiſter des Herzogs von Lothringen.

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