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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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und traf darin zu ſeiner großen Verwunderung eine ſehr ſchöne Frau, die auf einem prachtvoll geſchnitz⸗ ten Eichenbett lag.

Es war ein Montag.

Die Frau war eine Fee.

Fünfzehn Jahre lang brachte der Graf von Orgevilliers jedesmal die Nacht vom Montag auf den Dienſtag in dieſem Stübchen zu, und wenn er ſpät von der Jagd zurückkehrte oder Morgens ſchon früh aufbrechen wollte, ſo ſchlief er da, um die Gräfin nicht zu wecken.

Allein die häufige Abweſenheit ihres Gatten beunruhigte dieſe; ſie erkundigte ſich wo der Graf ſchlafe, und man zeigte ihr das Dachſtübchen. Sie wollte der Sache auf den Grund kommen und ließ ſich einen Nachſchlüſſel machen.

Eines Montags um Mitternacht ſchlich ſie ſich auf den Zehen in das geheimnißvolle Stübchen und fand ihren Gemahl bei der Fee liegend.

Sie waren Beide eingeſchlafen.

Die Gräfin nahm blos ihre Kopfbedeckung ab, breitete ſie auf dem Fußende des Bettes aus und entfernte ſich wieder ganz geräuſchlos.

Als die Fee am Morgen ſich entdeckt ſah, er⸗ klärte ſie, daß ſie den Grafen jetzt nicht mehr be⸗ ſuchen könne, weder hier noch anderswo, und ſagte unter einem Strom von Thränen, ihr Schickſal zwinge ſie ſich auf mehr als hundert Meilen zu entfernen, aber ſie wolle ihm als Zeichen ihrer Liebe für die Ausſteuer ſeiner drei Töchter ein Elas, einen Ring und einen Löffel hinterlaſſen; jeder dieſer Gegenſtände ſei ein Talisman und