unfreundlich gegen ſie wie die von Agen und be⸗ ſchloſſen ſie an ihren Gemahl auszuliefern.
Glücklicherweiſe erfuhr ſie das Complott noch zu rechter Zeit und konnte entfliehen.
Aber auf ihrer Flucht fiel ſie in die Hände des Marquis von Canillac, der ſie auf das am Allier gelegene Schloß Uſſon ſechs Stunden von CElermont führte. Canillac war jung, Margareth war noch immer ſchön, und nach Verlauf von acht Tagen war Canillac der Gefangene ſeiner Gefangenen.
Darum war jedoch Margareth noch nicht frei, ſondern ihr Käfig hatte ſich blos erweitert und die Gränzen ihrer Freiheit waren die Feſtungsmauern.
Der Platz war uneinnehmbar, aber Margareth konnte nicht herauskommen und mußte zwanzig Jahre, d. h. von 1585 bis 1605, wo ſie wieder am Hof erſchien, dableiben.
Laſſen wir ſie alſo in Uſſon und begleiten wir Heinrich von Bearn, der dem Zeitpunkt immer näher rückte, wo er Heinrich IW wurde, bei ſeinen neuen Liebeshändeln.
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Wir haben geſagt, daß in der Hierarchie oder, wenn man lieber will, in der Chronologie der Lie⸗ besgeſchäfte unſeres Helden die ſchöne Coriſande auf die ſchöne Foſſeuſe folgte.
Diana von Andoins, Vicomteſſe von Louvigny, bekannter unter dem Namen Coriſande, hatte ſchon in früher Jugend Philibert von Grammont, Grafen von Guiche, Großvater jenes Grammont, der uns


