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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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aus der Feder ſeines Schwagers Hamilton ſo aller⸗ liebſte Memoiren hinterlaſſen, geheirathet; wenn man ihm glauben darf, ſo könnte er leicht ein Enkel Heinrichs IV ſein, denn er ſpricht ſich darüber ge⸗ gen ſeinen Freund Matta folgendermaßen aus:

„Was dieß für ein ſchlechter Witz von Dir iſt! Wie kannſt Du Dir einbilden, daß ich Leute wie Meridor und Coriſande nicht kennen ſollte? Ich ſoll vielleicht nicht wiſſen, daß es nur von meinem Vater abgehangen hat der Sohn Heinrichs IV zu heißen? Der König wollte ihn mit aller Gewalt anerkennen, aber der dumme Mann hat ſich nie darauf eingelaſſen. Da kannſt Du ſehen, was die Grammont ohne dieſen einfältigen Eigenſinn jetzt wären! ſie hätten den Vortritt vor einem Cäſar von Vendome. Du magſt lachen ſo lang Du willſt, das iſt ſo wahr als das Cvangelium.“

Höchſt wahrſcheinlich war es indeß nur eine Prahlerei von dem Chevalier von Grammont.

Heinrich IW hatte allerdings Poriſande zum erſtenmal ganz flüchtig geſehen, als er im Jahr 1576 vom Hofe entfloh, aber er hatte ſich nicht lange genug bei ihr aufgehalten, daß ſein Anfang von Liebe, wenn überhaupt ein ſolcher beſtand, irgend eine Folge gehabt hätte.

Er ſah ſie erſt im Jahr 1582 oder 1583 wie⸗ der, alſo zwei oder drei Jahre nach dem Tode des Grafen von Guiche, der im Jahr 1580 bei der Belagerung von La Fore gefallen war. Der Che⸗ valier von Grammont muß daher ſchlechterdings Enkel des Grafen von Guiche bleiben und kann nicht der Neffe Cäfars von Vendome ſein.