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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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Katholiken. Lepin hatte ſie beſchimpft: ſie ver⸗ langte ſeine Wegjagung.

Heinrich ſah ſich nach langem Sträuben ge⸗ nöthigt ihr in beiden Punkten Genugthuung zu ge⸗ ben; aber die Hartnäckigkeit, womit ſie auf ihren Forderungen beſtanden hatte, flößte ihm gegen ſeine Gemahlin jenen tiefen Groll ein, der ſpäter d'Aubigné ſeine ſatiriſche Eheſcheidung diktirte, und die bisherige Gleichgültigkeit, welche zwiſchen den beiden Gatten beſtanden, ging jetzt in den offen⸗ kundigſten Zwieſpalt über.

Die Königin zog ſich nach Nerac zurück, und da ſeit 1577 die Feindſeligkeiten von Neuem be⸗ gonnen hatten, ſo ſetzte ſie es durch, daß Nerac von Katholiken und Proteſtanten als neutrale Stadt behandelt, und auf drei Meilen in der Umgegend kein Act der Feindſeligkeit begangen werden ſollte, jedoch nur unter der Bedingung, daß der König von Navarra ſich nicht dort einfinde.

Unglücklicherweiſe führte eine Liebesintrigue den König nach Nerac. Biron erfuhr es, und im Augen⸗ blick, wo er das Gefolge des Königs angreifen ließ, flog eine Kanonenkugel einige Fuß unterhalb der Brüſtung, von wo Margareth dem Gefecht zu⸗ ſah, in die Mauer.

Margareth verzieh Biron dieſe Unziemlich⸗ keit niemals.

Dieſer ſiebente Bürgerkrieg wurde Heinrich III üller alle Maßen läſtig. Er war vielleicht von allen Faullenzerkönigen, die in Frankreich geherrſcht haben, und ihre Zahl iſt groß, derjenige der ſich am meiſten nach Ruhe ſehnte. Er war aber auch,

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