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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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als ſollten ſeine außerordentlichen Fehler ſchon auf dieſer Erde beſtraft werden, derjenige der die aller⸗ unruhigſte Regierung hatte.

Kurz und gut, er meinte, nur dann würde Alles wieder gut gehen, wenn Heinrich und der Herzog von Alengon von Neuem gefangen oder, wer weiß? ſogar geradezu todt wären. Er dachte, wenn er Margareth nach Paris riefe, ſo würden ſie ſich vielleicht dorthin verlocken laſſen. Man ſchloß daher einen jener Scheinfrieden, welche die Königin Mutter ſo gut zu ſchließen verſtand, und Heinrich Ill ſchrieb ſeiner Schweſter, ſie möchte an den Hof zurückkommen.

Der Herzog von Alencon erſchien wieder im Louvre, aber der König von Navarra ließ ſich durch keinerlei Vorſtellungen beſtimmen ſein Reich zu verlaſſen.

Wenn man den Herzog von Alengon verhaftete oder umbrachte, ſo war die Arbeit nur halb ge⸗ than, und die andere Hälfte wurde dadurch um ſo ſchwieriger.

Heinrich III begnügte ſich daher mit ſtillen Wuth⸗ ausbrüchen, und zerbiß vor Aerger ſeine Fäuſte, als er ſah, daß der Fuchs mit aller Gewalt nicht in die Falle laufen wollte. Aber es fehlte ihm nur an einer Gelegenheit und an einem Opfer: Beides zeigte ſich bald.

Joyeuſe, der liebſte Günſtling Heinrichs III, be⸗ fand ſich auf einer Sendung nach Rom. Heinrich III ſchickte ihm einen Curier mit einem wichtigen Schrei⸗ ben, welches einige jener politiſchen und Privat⸗ geheimniſſe enthielt, die wir in der Hermaphro⸗ Dumas, Heinrich 1V. 4