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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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Und Margareth erhob ſich und ſtand der armen Foſſeuſe bei; ſie wurde von einem Mädchen ent⸗ bunden, das todt zur Welt kam, weil die Mutter, um ihren Zuſtand zu verhehlen, ſich übermäßig ge⸗ ſchnürt hatte.

Unmittelbar nach der Entbindung brachte man die Kranke in das Fräuleinzimmer zurück. Heinrich hoffte, man würde auf dieſe Art nichts ahnen.

Es verſteht ſich von ſelbſt, daß noch am ſelben Tag ganz Nerac die Neuigkeit erfuhr.

Heinrichs Liebeshandel mit der ſchönen Foſſeuſe währte fünf Jahre; hernach trennten ſie ſich in

Folge freundſchaftlicher Uebereinkunft: Heinrich hatte

ſich in die Gräfin von Guiche verliebt; die Foſſeuſe heirathete Franz von Broc, Herrn von Saint⸗ Mars.

Von dieſem Augenblick an verſchwindet die ſchö⸗

ne Foſſeuſe gänzlich vom Schauplatz und verliert

ſich in der Nacht der Ehe, welche für ſie beinahe eben ſo dicht wurde, wie die Nacht des Todes, denn man weiß von Stund an nicht mehr, wo ſie lebte, und wo ſie ſtarb.

Aber ehe wir auf die ſchöne Gräfin von Guiche, die unter dem Namen Coriſande bekannter wurde, zu ſprechen kommen, wollen wir noch einige Worte von Margareth ſagen.

Das gute Einverſtändniß zwiſchen den beiden Gatten, das ſelbſt durch die Oeffentlichkeit ihrer ge⸗ genſeitigen Liebeshändel nicht hatte geſtört werden können, wurde durch die religiöſen Angelegenheiten getrübt.

Der Hof befand ſich in Pau, einer beinahe ganz

S— ce c— e