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Auf Catharina du Lue folgte die Frau des Pe⸗ ter Martinus, die man nach ihrem Manne Martina nannte. Ihr Name, die Gefälligkeit ihres Gemahls und ein großer Ruf der Schönheit, um deren wil⸗ len der Kanzler von Navarra Dufay ſich in ſie verliebte, das iſt Alles was von ihr übrig bleibt.
Dann kam Anna von Balzac, Tochter des Jo⸗ hann von Balzac, Herrn von MWontaigu, Oberinten⸗ danten des Hauſes Condé. Sie heirathete Franz de l'Isle, Herrn von Treigny, aber die Skandal⸗ chronik bezeichnet ſie nur als die Montaigu.
Dann Arnaudine, über welche man im erſten Band des Bekenntniſſes Sancys ziemlich ſeltſame Mittheilungen finden wird.
Hierauf das Fräulein von Rebours, Tochter eines Präſidenten von Calais. Dieſe wird von Margareth ſehr hart mitgenommen. Allerdings hatte ſie auch dann noch ihre Liebeshändel mit dem König, als Margareth ſelbſt ſich in Pau aufhielt.
„Sie war,“ ſagt die Königin von Navarra, „ein boshaftes Mädchen, das mich nicht liebte und mir tagtäglich allen möglichen Schabernack anthat.“
Aber die Herrſchaft der Rebours währte nicht lange. Der König und der Hof verließen Pau, wo das arme Mädchen krank wurde und deßhalb zurückbleiben mußte.
Von aller Welt verlaſſen ſtarb ſie in Chenon⸗ ceaux. „Als dieſes Mädchen ſehr krank wurde,“ erzählt rantome,„ging die Königin Margareth zu ihr und machte der Sterbenden im Augenblick wo ſie ihre Seele aushauchen wollte noch Vorwürfe; dann


