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Der König beauftragte ihn um dieſe Zeit mit einer Sendung nach der Gascogne. D'Aubigné wollte bei dieſer Gelegenheit als ächter vornehmer Herr, der er war, auftreten und verbrauchte ſieben oder achttauſend Franken von ſeinem eigenen Ver⸗ mögen. Er rechnete ſicher darauf, daß der König trotz ſeines Geizes ihm ſeine Auslage erſetzen und noch überdieß eine Belohnung geben würde; aber ſtatt aller Vergütung ſchenkte Heinrich IV ihm ſein Portrait, worüber ſich d'Aubigné in Proſa und Ver⸗ ſen vielfach luſtig machte.
„Heinrich IV hatte bei ſeiner Abreiſe aus Agen nicht blos die arme Catharina du Luc vergeſſen, ſondern auch,“ ſagt d'Aubigné,„einen großen Wach⸗ telhund Namens Citron, der gewöhnt war auf den Füßen des Königs zu ſchlafen. Dieſes arme Thier verhungerte beinahe und kam daher zu d'Aubigné, um ihm zu ſchmeicheln; darüber gerührt gab er es einer Frau in die Koſt und ließ ihm zu ſein Hals⸗ band ein Sonett nähen, worin dieſer Hund allen Höflingen als Muſter der Treue vorgehalten und ihnen ſtark zu Gemüthe geführt wird, daß auch ſie ſelbſt keinen beſſeren Lohn zu erwarten hätten.
Zum Glück für den armen Citron kam Heinrich am folgenden Tag nach Agen; man führte den Hund vor den König und dieſer erblaßte, ſagt d'Au⸗ bigné, als er die Verſe las.
Es iſt wahrſcheinlich, daß dieſes Erblaſſen dem Hunde eine lebenslängliche Rente eintrug. D'Au⸗ bigné ſagt nichts mehr darüber.
Heinrich IW gewöhnte ſich allmählig an dieſe Art von Vorwürfen, und nachdem er erblaßt war,


