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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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Füßen und dankte ihr, daß ſie ihn vom Tode ge⸗ rettet.

Wie heiß daher auch die ſchöne Königin ihren tapfern Buſſy liebte! Sie erzählt in ihren Memoi⸗ ren, er habe eines Tags mit neunzehn Mann drei⸗ hundert Feinden die Spitze geboten und nur einen einzigen Mann verlorenzund dabei, fügt ſie hin⸗ zu,trug der tapfere Buſſy ſeinen Arm in der Binde.

Heinrich IV, der ſich in das leichtfertige Leben ſeiner Gemahlin zu ergeben ſchien, zeigte ſich gleich⸗ wohl einmal unbarmherzig gegen ſie, und zwar aus Veraulaſſung von Buſſy. Vielleicht konnte der König, der ſeinen Muth durch moraliſche Kraft hatte erringen müſſen, dem von Natur mit Muth begab⸗ ten Helden dieſen Vorzug nicht verzeihen.

Margareth hatte in ihren Dienſten ein Mädchen von Stand als Vertraute und Agentin bei ihrem Liebeshandel mit Buſſy; ſie hieß Gilonne Goyon und war die Tochter des Marſchalls Jacob von Matig⸗ non; man nannte ſie gewöhnlich nur die Thorigny. König Carl IX ließ ſich von Heinrich 1W gegen das arme Mädchen aufhetzen und verlangte ihre Entfernung.

Die Thorigny wurde alſo trotz der Bitten und Thränen ihrer Gebieterin fortgeſchickt und begab ſich zu einem ihrer Vetter.

Auch Buſſy hatte Befehl erhalten den Hof zu verlaſſen. Im Anfang verweigerte er den Gehor⸗ ſam, aber auf die dringenden Vorſtellungen des Herzogs von Alencon, dem er angehörte, ergab er ſich doch endlich in die Verbannung.