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Athem geſagt, zur Antwort gab:„Ich glaubte alle Männer hätten einen ſolchen, da ich nie einem An⸗ dern als Dir nahe gekommen bin,“*) die arme Margareth hatte nicht den Muth Buſſy zu verläugnen.
„Er war,“ ſagt ſie in ihren Memoiren,„gebo⸗ ren um der Schrecken ſeiner Feinde, der Ruhm ſei⸗ we Herrn und die Hoffnung ſeiner Freunde zu ſein.“
Dieß kommt daher, daß Buſſy ſeinerſeits dieſe Königin Margareth, die ihm ſo ſchönes Lob ſpen⸗ dete, heiß liebte.
Eines Tags, als er in einem hartnäckigen Duell mit dem Capitän Page ſeinen Gegner unter ſich bekam und ihn eben tödten wollte, weil er geſchwo⸗ ren hatte, derſelbe müſſe von ſeiner Hand ſterben, rief dieſer:
„Im Namen derjenigen Perſon, die Ihr am mei⸗ ſten liebet, bitte ich Euch um mein Leben.“
Die Bitte ging ihm unmittelbar zu Herzen, er ſein Knie und ſeinen Degen zugleich und agte:
„So geh denn und ſuche in der ganzen Welt die ſchönſte Prinzeſſin und Dame, wirf Dich zu ihren
üßen, um ihr zu danken, und ſage ihr, daß Dir Buſſy aus Liebe zu ihr das Leben gerettet habe.“
Und der Capitän Page ging, ohne zu fragen wer dieſe ſchöne Dame und Prinzeſſin ſei, gerade⸗ wegs zu Margareth von Valois, warf ſich ihr zu
*) Trotz ihrer Gelehrſamkeit täuſcht ſich unſere ſchöne Königin
Margareth: bie Antwort iſt nicht von einer Römerin, ſondern von der Gemahlin Hieros, des Thrannen von Syrakus.


