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Theile getheilt und an vier Galgen geſchlagen, ihre Köpfe auf zwei Pfähle geſteckt wurden.
Nur in einem Augenblick eheherrlichen Menſchen⸗ haſſes war es Heinrich von Bearn angekommen, daß er ſeiner Gemahlin, Margareth von Volois, und ihrer Freundin, Henriette von Sauve, Herzo⸗ gin von Nevers, den Vorwurf machen konnte dieſe Köpfe bei nächtlicher Weile von den Pfählen, wo ſie aufgeſteckt waren, herabgenommen und ſie mit
ihren ſchönen Händen in der St. Martinskapelle
unter dem Montmartre begraben zu haben.
Die arme Margareth hatte ſich über dieſe Ka⸗ taſtrophe la Moles kaum getröſtet, als ein nicht minder ſchreckliches Unglück ſie von Neuem in eine ähnliche Verzweiflung verſetzte.
Buſſy, der tapfere Buſſy, Buſſy von Amboiſe wurde von dem Grafen von Montſoreau ermordet, der ſeine Gemahlin Diana von Meridor zwang ihm ein Rendezvous zu geben und ihn dann von zwan⸗ zig Mann, die er mitbrachte, niedermachen ließ.
Ah bei dieſem Mann können wir wohl geſtehen, daß ſein Verluſt eine Frau zur Verzweiflung brin⸗ gen konnte, ſelbſt wenn dieſe Frau eine Königin war.
Die arme Margareth, die ihren Memoiren zu Folge ſo unſchuldig war, daß ſie acht Tage nach ihrer Verheirathung nicht wußte, ob ihre Ehe voll⸗ zogen worden, ſie, die ihre naive Antwort in Betreff deſſen, was die Königin Mann ſein nannte, mit der Erklärung rechtfertigt, ſie habe ſich im Fall je⸗ ner Römerin befunden, welche auf die Vorwürfe ihres Mannes, daß ſie ihm nichts von ſeinem üblen
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