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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
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Der Herzog von Alengon, der durch die Ernen⸗ nung ſeines Bruders zum König von Polen Herzog von Anjou geworden, und Heinrich, Prinz von Be⸗ arn, hatten beſchloſſen während dieſer Reiſe zu entfliehen, ihren Weg durch die Champagne zu neh⸗ men und das Commando eines Truppencorps zu übernehmen, welches unter ihren Befehlen marſchi⸗ ren ſollte.

Mioſſens, der für die Königin von Navarra, ſeit ſie ihm das Leben gerettet und vielleicht auch angenehm gemacht, keine Geheimniſſe hatte, ſetzte ſie von dieſem Plan in Kenntniß.

Die Duldſamkeit des Bearners hatte, wie man ſieht, ihre gute und ihre ſchlimme Seite.

Sei es nun, daß Margareth die Gefahren fürch⸗ tete, denen ſich die beiden Prinzen auf ihrer Flucht ausſetzen könnten, ſei es daß ſie ſich beleidigt fühlte, weil man ſie nicht ins Vertrauen gezogen hatte, kurz ſie ſagte ihrerſeits Alles der Königin Catha⸗ rina, behielt ſich jedoch das Leben ihres Gatten und ihres Bruders vor; nur wußte die arme Frau eine einzige Sache nicht, nämlich daß ihr vielgeliebter la Mole, um ſie nicht verlaſſen zu müſſen, in die Ver⸗ ſchwörung eingetreten war und ſeinen Freund Co⸗ conas mit hineingezogen hatte.

Die Folge davon war, daß Heinrich von Bearn

und der Herzog von Anjou mit dem Leben davon

kamen, la Mole und Coconas aber auf dem Gre⸗ veplatz enden mußten, wo ihre Leichname in vier