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Die beiden jungen Leute und der Hofmeiſter hoben ihn auf. Er war bewußtlos.
Sie legten ihn jetzt in ſein Bett, wo er eine Stunde lang kein Lebenszeichen von ſich gab. End⸗ lich kam er wieder zu ſich, ſchlug ſeine Augen auf, ſchloß ſie aber beinahe ſogleich wieder.
Die jungen Leute glaubten, das beſte Mittel bei einer ſolchen Kriſis ſei der Schlaf. Sie nahmen Beauvais mit fort und ließen den Prinzen allein.
Der folgende Tag war der 24.
Nachts zwei Uhr wurde Heinrich durch Bogen⸗ ſchützen erweckt, welche ihm befahlen ſich anzukleiden und zu dem König zu kommen.
Er wollte ſeinen Degen nehmen, aber man ver⸗ bot es ihm.
In dem Zimmer, wohin man ihn führte, traf er den Prinzen von Condeé, der gleich ihm waffenlos und gefangen war.
Einen Augenblick darauf kam Carl IX wüthend, trunken von Pulver und Blut, mit einer Büchſe in der Hand herein.
„Tod oder Meſſe?“ rief er Heinrich und dem Prinzen von Fondé zu.
„Meſſe!“ antwortete Heinrich.
„Tod!“ antwortete Condé.
Carl IX ſtand im Begriff den jungen Prinzen, der ihm ins Geſicht Widerſtand zu leiſten wagte, über den Haufen zu ſchießen, aber er nahm dennoch Anſtand ſeinen Verwandten zu tödten.
„Ich gebe Euch eine Viertelſtunde Bedenkzeit,“ ſagte Cark IX,„in einer Viertelſtunde werde ich wiederkommen.“


