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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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König und die Königin Mutter ſich dermaßen be⸗ ſchäftigten, daß ſie kaum mehr ſchliefen.

Am 22. deſſelben Monats, als der Admiral aus dem Louvre trat, um ſich nach ſeinem Hotel in der Rue Bethiſy zu begeben, ſchoß man eine mit zwei Kugeln geladene Büchſe auf ihn ab; die eine Kugelzerſchmetterte ihm einen Finger, die andere ver⸗ wundete ihn ſchwer am linken Arm.

Der König ſchien wüthend, die Königin Mutter in Verzweiflung zu ſein.

Das war etwas ganz Anderes als ein Muske⸗ tenfeuer. Heinrich hatte daher große Angſt, als er ſah, welche Wendung die Dinge nahmen. Er ſchloß ſich in ſeine Wohnung ein, wo ſeine beiden Freunde Segur und Larochefoucauld ſo wie ſein neuer Hof⸗ meiſter Beauvais ihn beſuchten.

Alle drei bemühten ſich ihn zu beruhigen, aber dieſesmal ließ Heinrich ſein Gerippe ganz nach Be⸗ lieben zittern; er wollte ſich nicht nur nicht beſchwich⸗ tigen laſſen, ſondern that ſogar alles Mögliche, um ſie ſelbſt in Schrecken zu ſetzen..

Bleibt bei mir, ſagte er zu ihnen;verlaſſen wir einander nicht; wenn wir ſterben müſſen, ſo ſterben wir doch zuſammen.

Die Freunde wollten an nichts glauben und be⸗ ſtanden darauf ſich zu entfernen.

Nun ſo thut wos Ihr wollt, ſagte Heinrich zu ihnen.Jupiter verblendet Diejenigen, die er ins Verderben ſtürzen will.

Und er verabſchiedete ſich von ihnen mit einer Umarmung, aber während dieſer Umarmung ſank er ohnmächtig zu Boden.