Teil eines Werkes 
12.-16 Bdchn (1847)
Entstehung
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ausbreitete, glaubte er das Geſicht von Gabriel zu er⸗ kennen.

Der Connetable verſchied am andern Tag.

Der Graf von Montgommery, der nun keine un⸗ mittelbare Feinde mehr hatte, fuhr nichtsdeſtoweniger mit der gleichen furchtbaren Thätigkeit fort. Doch er ſchien unüberwindlich, und man vermochte ſeiner nicht habhaft zu werden.

Als Catharina von Medicis fragte, wer Bearn unter das Geſetz der Könige von Navarra zurückgebracht und den Prinzen von Bearn als Generaliſſimus der Huge⸗

notten habe anerkennen laſſen, antwortete man ihr:

Montgommery.

Als am Tag nach der Bartholomäusnacht(1572) die Königin Mutter ſich rachgierig, nicht nach denjeni⸗ gen, welche gefallen, ſondern nach denjenigen, welche entkommen waren, erkundigte, führte man ihr als den erſten Namen den des Grafen von Montgommery an.

Montgommery warf ſich mit Lanoue nach la Ro⸗ chelle. La Rochelle hielt neun große Stürme aus und koſtete die königliche Armee vierzigtauſend Mann. Er

behauptete ſeine Freiheit durch Capitulation, und Ga⸗

briel konnte unverſehrt abziehen.

Er wußte ſich Eingang in Sancerre zu verſchaffen, das vom Gouverneur des Berri belagert wurde. Ga⸗ briel verſtand ſich, wie man ſich erinnern wird, gut auf die Vertheidigung der Plätze. Eine Hand voll San⸗ cerrer widerſtand ohne alle andere Waffen, als mit Eiſen beſchlagenen Stöcken, vier Monate einem Corps von ſechstauſend Soldaten. Durch Capitulation erhiel⸗ ten ſie, wie die von la Rochelle, Gewiſſensfreiheit und Sicherheit der Perſon..

Mit wachſender Wuth ſah Catharina von Medicis, daß ihr unabläſſig ihr alter und ungreifbarer Feind wieder entkam.

Montgommery verließ Poitou, das in Flammen

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