Teil eines Werkes 
12.-16 Bdchn (1847)
Entstehung
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Die Geſchichte des Grafen war von dieſem Augen⸗ blick an die der Religionskriege, welche der Regierung von Karl lX. ihre Blutmahle aufdrückten.

Gabriel von Montgommery ſpielte eine furchtbare Rolle in dieſen Kriegen, und bei jedem ernſten Ereigniß machte ſein Name, der dabei ausgeſprochen wurde, Ca⸗ tharina von Medicis erbleichen.

Als nach der Metzelei von Vaſſy, im Jahr 1562, Rouen und die ganze Normandie ſich offen für die Hugenotten erklärten, nannte man als den Haupturheber dieſes Aufſtandes einer ganzen Provinz den Grafen von Montgommery.

Der Graf von Montgommery war in denſelben Juhr bei der Schlacht von Dreur, wo er Wunder der Tapferkeit verrichtete.

Er war es, ſagt man, der mit einem Piſtolenſchuß den Connetable von Montmorench verwundete, welcher den Oberbefehl in dieſer Schlacht führte, und er würde ihm den Garaus gemacht haben, hätte nicht der Prinz von Porcien den Connetable beſchützt und ihn gefangen ge⸗ nommen.

Man weiß, wie einen Monat nach dieſer Schlacht,

wo der Balafré den Sieg den Händen des ungeſchickten

Connetable entriß, der edle Herzog von Guiſe durch Verrath vor Orleans durch den fanatiſchen Poltrot ge⸗ tödtet wurde.

Von ſeinem Nebenbuhler befreit, aber zugleich ſeines Verbündeten beraubt, war Montmorench noch weniger glücklich in der Schlacht von Saint-Denis im Jahr 1567, als in der von Dreux.

Der Schottländer Robert Stuart forderte ihn auf, ſich zu ergeben. Er antwortete ihm dadurch, daß er ihm mit ſeinem Degenknopf in's Geſicht ſchlug. Es feuerte Einer eine Piſtole auf ihn ab, traf ihn in die Seite, und er fiel tödtlich verwundet.

Durch die Blutwolke, die ſich vor ſeinen Augen