Teil eines Werkes 
12.-16 Bdchn (1847)
Entstehung
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Sich umwendend, erblickte er Diana von Poitiers, auf deren Lippen ein Lächeln behaglicher Zufriedenheit ſchwebte.

Außer ſich vor Schmerz, machte er mit aufgehobe⸗ ner Hand zwei Schritte gegen ſie.

Doch vor ſich ſelbſt erſchrocken, blieb er wieder ſte⸗ hen, ſchlug ſich wie ein Wahnſinniger mit der Hand vor die Stirne und rief nur:

„Gott befohlen, Diana, Gott befohlen!“

Und er ergriff die Flucht.

Wäre er noch eine Secunde länger geblieben, ſo hätte er ſich nicht enthalten können, dieſe ruchloſe Mutter wie eine Schlange niederzutreten!....

Vor dem Kloſter erwartete ihn Jean Peuquoy ſehr unruhig. „Fragt mich nichts! fragt mich nichts!“ rief Ga⸗ briel wie von einer Wuth befallen.

Und als ihn der brave Peuquoy mit einem ſchmerz⸗ lichen Erſtaunen anſchaute, ſagte er mit ſanfterem Tone:

„Verzeiht, mein Freund, ich glaube, ich bin dem Wahnſinn nahe. Seht Ihr, ich will nicht denken. Um meinen Gedanken zu entkommen, gehe ich, fliehe ich nach Paris. Begleitet mich, wenn Ihr wollt, bis an's Thor der Stadt, Freund, wo ich mein Pferd gelaſſen habe; barmherzig, ſprecht nicht von mir, ſprecht von Euch.“

Sowohl um Gabriel zu gehorchen, als um ihn, wenn es möglich wäre, zu zerſtreuen, erzählte der wür⸗ dige Weber, wie Babeite ſich wohl befinde und ihn kürzlich zum Vater eines kleinen Peuquoy, eines herr⸗ lichen Jungen, gemacht habe; wie ihr Bruder Pierre ſich als Waffenſchmied in Saint⸗Quentin niederlaſſen werdez wie man endlich im vorhergehenden Monat durch einen Reiter aus der Picardie, der in ſeine Heimath zu⸗ rückgekehrt, Nachricht von Martin⸗Guerre erhalten habe,