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her an, Maria bis in ihr Königreich zu geleiten, und als ſie nach Calais kam, ſah ſie ſich nicht nur von ihren Oheimen, ſondern auch von den Herren von Nemours, von Damville, von Brantome, kurz von dem beſten Theil dieſes ſo eleganten und ritterlichen Hofes um⸗ eben. 5 Maria fand im Hafen von Calais zwei Galeeren, die, ganz bereit auf ihren erſten Befehl, ihrer harrten. Doch ſie blieb noch ſechs Tage in Calais, ſo viel Mühe hatten diejenigen, welche ſie bis dahin begleitet, als ſie am Ziel angekommen waren, ſich von ihr zu trennen. Endlich wurde der 15. Auguſt, wie geſagt, für ihre Abreiſe beſtimmt. Das Wetter war an dieſem Tag trübe und traurig, doch ohne Wind und ohne Regen. Auf der Küſte ſelbſt und auf dem Brett des Schif⸗ fes, das ſie hinübertragen ſollte, wollte Maria, um al⸗ len denen, welche ſie bis an die Gränzen des Vaterlan⸗ des begleitet hatten, zu danken, Jedem ihre Hand zum
letzten Lebewohl zu küſſen geben.
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Alle kamen traurig und ehrfurchtsvoll, knieten nach und nach vor ihr nieder und drückten ihre Lippen auf dieſe angebetete Hand.
Der letzte von Allen war ein Edelmann, der von Saint⸗Germain an das Gefolge von Maria nicht ver⸗ laſſen hatte, der aber verborgen durch ſeinen Mantel und ſeinen Hut zurückgeblieben war, ohne ſich Jemand zu zeigen oder mit Jemand zu ſprechen.
Als er aber, ſeinen Hut in der Hand, auch vor der Königin niederkniete, erkannte Maria Gabriel von Montgommery.
„Wie! Ihr ſeid es, Graf?“ ſagte ſie.„Ah! ich fühle michsglücklich, Euch noch einmal zu ſehen, treuer Freund, der Ihr mit mir meinen todten König beweint habt. Doch warum habt Ihr Euch mir nicht gezeigt, wenn Ihr unter dieſen wackeren Edelleuten waret?“
„Es war für mich ein Bedürfniß, Euch zu ſehen und nicht geſehen zu werden,“ antwortete Gabriel.„In


