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halber Stimme Gabriel fort, indem er von fern mit zornigem Auge Montgommery folgte, der ſich an der Seite von Catharina von Medicis aufblähte.„Ja, ich werde ihn vielleicht rächen und das unvollendete Werk
meiner eigenen Rache wieder aufnehmen; da dieſer Con⸗
netable abermals mächtig geworden, ſo iſt der Streit zwiſchen uns noch nicht beendigt.“
Ach! ſogar Gabriel bewahrte in Gegenwart dieſes Todten einen perſönlichen Gedanken.
Regnier la Planche hat entſchieden Recht, wenn er ſagt:„Es iſt ſchlimm, König zu ſein, des Sterbens wegen.“
Er hat ohne Zweifel nicht minder Recht, wenn er beifügt:
„Während dieſer Regierung von Franz II. diente Frankreich als Schaubühne, auf der mehrere furcht⸗ bare Tragödien geſpielt wurden, welche die Nachwelt mit Recht zugleich bewundern und verabſcheuen wird.“
XXXIl. Frankreich lebe wohl!
Acht Monate nach dem Tod von Franz II., am 15. Auguſt 1591, war Maria Stuart im Begriff, ſich in Calais nach ihrem Königreich Schottland einzu⸗ ſchiffen.
Dieſe acht Monate hatte ſie Tag für Tag, und ſo zu ſagen Stunde für Stunde Catharina von Medicis und ſogar ihren Oheimen ſtreitig gemacht, die es, oö⸗ gleich aus ganz anderen Gründen, auch drängte, ſie


