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Verluſt. Wenn ich Dich mit mir nähme, würde ich glücklich ſterben. Die Reiſe nach dem Himmel iſt noch ſchöner, als die nach Italien. Und dann kommt es mir vor, als würdeſt Du ohne mich keine Freude mehr ha⸗ ben. Sie werden Dich leiden laſſen. Du wirſt frieren, Du wirſt allein ſein, ſie werden Dich tödten, meine arme Seele! Das betrübt mich noch mehr als der
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Erſchöpft fiel der König auf ſein Kopfkiſſen zurück und verſank in ein düſteres Stillſchweigen.
„Aber Ihr werdet nicht ſterben! Ihr werdet nicht ſterben, Sire!“ rief Maria.„Hört, ich habe große Hoffnung. Eines, worauf ich baue, bleibt uns noch!“
„Was iſt das?“ unterbrach ſie Catharina, die ſich erſtaunt näherte.
„Ja,“ erwiederte Maria Stuart,„der König kann noch gerettet werden und wird gerettet werden. Etwas in meinem Innern rief mir zu, alle dieſe Aerzte, die ihn umgeben und entkräften, ſeien unwiſſend und blind⸗ Aber es gibt einen geſchickten, gelehrten und berühmten Mann, der in Calais meinem Oheim das Leben erhal⸗ ten hat.
„Meiſter Ambroiſe Paré?“ fragte der Cardinal.
„Meiſter Ambroiſe Paré!“ wiederholte Maria.„Man ſagte, dieſer Mann ſollte nicht, wollte ſelbſt nicht das königliche Leben in ſeinen Händen haben, es wäre ein Ketzer und ein Verfluchter, und ſogar wenn er die Ver⸗ antwortlichkeit für eine ſolche Kur übernehmen würde, könnte man ſie ihm nicht anvertrauen.“
Das iſt gewiß,“ ſprach mit einer verächtlichen Miene die Königin Mutter.
„Nun! wenn ich ſie ihm aber anvertraue!“ rief Maria.„Kann ein Mann von Genie ein Verräther ſein? Wenn man groß iſt, Madame, iſt man gut.“
„Mein Bruder hat nicht bis auf dieſen Tag ge⸗ wartet, um an Ambroiſe Paré zu denken,“ ſagte der Cardinal.„Man hat ihn ſchon ausforſchen laſſen.“
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