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„Oh! Ihr ſagt das mit einem Tone, Freund! ℳ
„Ich ſage das, wie ich es fühle, gnädigſter Herr. Doch ich muß Euch wiederholen, daß ich mich nicht be⸗ klage, und daß die Verſprechungen, auf die ich zählte.. buchſtäblich vollzogen worden ſind. Reden wir nicht mehr von mir, ich bitte Euch; Ihr wißt, daß mir ge⸗ wöhnlich dieſer Gegenſtand der Unterhaltung nicht ge⸗ fällt, und heute iſt er mir peinlicher als je. Habt die Gnade, beſteht nicht länger auf Euren wohlwollenden Fragen.“
Betroffen durch den ſchmerzlichen Ausdruck von Gabriel, erwiederte der Herzog von Guiſe:
„Das genügt, Freund, ich müßte in der That nun befürchten, ohne es zu wollen, eine von Euren ſchlecht geſchloſſenen Wunden zu berühren, und ich will Euch nicht weiter über Euch ſelbſt befragen.“
„Ich danke, Monſeigneur,“ ſprach Gabriel mit einem würdigen, tiefen Tone.
„Wißt nur,“ fuhr der Balafré fort,„daß an je⸗ dem Ort, zu jeder Zeit und wofür es auch ſein mäg, mein Anſehen, mein Vermögen und mein Leben Euch gehören, und daß Ihr, wenn mir eines Tags die Chance zu Theil wird, daß Ihr meiner in irgend einem Punkte bedürft, nur Eure Hand auszuſtrecken habt, um die meinige zu finden.“
„Ich danke, Monſeigneur,“ wiederholte Gabriel.
„Da dies nun unter uns abgemacht iſt, von was beliebt Euch zu ſprechen?“
„Von Euch, gnädigſter Herr,“ antwortete der junge Mann,„von Eurem Ruhm, von Euren Plänen; das iſt es, was mich intereſſirt! das iſt der Magnet, der mich auf Euren erſten Ruf herbeieilen machte!“
„Mein Ruhm? meine Pläne?“ verſetzte Franz von Lothringen, den Kopf ſchüttelnd.„Ach! das iſt für mich auch ein trauriger Gegenſtand der Unterhaltung.“
„Oh! was ſagt Ihr, Monſeigneur?“ rief Gabriel.
„Die Wahrheit, Freund! Ja, ich geſtehe, ich


