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Alles entrüſtet mich reizt mich zum Unwillen. Dieſe Leute wiſſen nur zu fingen, ſie haben nichts Aufrühre⸗ riſches als ihre Pſalmen.“
Als ſie auf der Straße waren, gingen ſie ſchweig⸗ ſam und Beide ganz und gar von ihren Gedanken in Anſpruch genommen neben einander her.
Auf dem Pont Notre⸗Dame trennten ſie ſich, la Renaudie kehrte in den Faubvurg Saint⸗Germain und Gabriel nach dem Arſenal zurück.
„Gott befohlen, Herr d'Exmès,“ ſprach la Renaudie „es ärgert mich, daß ich Euch Eure Zeit habe verlie⸗ ren laſſen. Glaubt jedoch, daß dies nicht ganz unſer letztes Wort iſt. Der Prinz, Coligny und unſere be⸗ ſten Köpfe fehlten uns dieſen Abend.“
„Ich habe meine Zeit nicht mit Euch verloren,“ erwiederte Gabriel.„Ihr werdet Euch vielleicht binnen Kurzem davon überzeugen.“
„Deſto beſſer! deſto beſſer!“ verſetzte la Renaudie. „Doch ich zweifle...
„Zweifelt nicht,“ ſprach Gabriel.„Ich mußte noth⸗ wendig wiſſen, ob die Proteſtanten wirklich die Geduld zu verlieren anfangen, und es iſt mir nützlicher, als Ihr glauben mögt, daß ich mich verſichert habe, ſie ſeien noch nicht müde geworden.“
IV. Eine andere Prüfung. Da ihm die Unzufriedenheit der Reformirten ent⸗
ging, ſo blieb der Rache von Gabriel noch eine Chance, die des Ehrgeizes des Herzogs von Guiſe.


