antwortete entſchloſſen der Advokat.„Anne Dubourg Henri Dufaur und drei von unſern Freunden im Par⸗ lament ſind verhaftet worden, doch wer ſagt uns, man werde es wagen, ſie zu verurtheilen, ſie nur anzukla⸗ gen? Meiner Anſicht nach dürfte die Gewaltthätigkeit von unſerer Seite dahin führen, daß ſie die der Macht hervorrufen würde. Und wer weiß, ob unſere Zurück⸗ haltung nicht gerade den Opfern zum Heil gereicht? Behaupten wir die Ruhe der Kraft und die Würde des guten Rechtes. Schieben wir alles Unrecht auf die Seite unſerer Verfolger. Warten wir. Wenn ſie uns gemäßigt und feſt ſehen, werden ſie ſich zweimal beſin⸗ nen, ehe ſie uns den Krieg erklären, wie ich Euch, meine Freunde und Brüder, bitte, Euch ebenfalls zweimal zu beſinnen, ehe Ihr ihnen das Zeichen zu Repreſſalien ebt.“
Des Avenelles ſchwieg, und das Beifallsgeſchrei begann wieder.
Ganz glorreich, wollte der Advokat ſeinen Sieg be⸗ ſtätigt ſehen und ſprach:
„Diejenigen, welche denken wie ich, mögen die Hand aufheben.“
Beinahe alle Hände erhoben ſich, um des Avenel⸗ les Zeugſchaft zu leiſten, daß ſeine Stimme die der Verſammlung geweſen ſei.
„Man hat ſich nun,“ ſagte er,„man hat ſich da⸗ hin entſchieden...“
„Gar nichts zu entſcheiden,“ unterbrach ihn Ca⸗ ſtelnau.
„Bis auf einen günſtigeren Augenblick die äußer⸗ ſten Entſchließungen zu verſchieben,“ rief des Avenelles, indem er einen wüthenden Blick auf den Unterbrecher warf.
Der Geiſtliche David ſchlug vor, einen neuen Pſalm zu ſingen, um Gott um die Befreiung der ar⸗ men Gefangenen zu bitten.
„Gehen wir,“ ſagte la Renaudie zu Gabriel,„dies


