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Mordes! denn Ihr könntet auf keinem andern Wege das Reſultat erreichen, das Ihr uns zu zeigen wagt.“
nelles.
Beinahe einſtimmiger Beifall unterbrach des Ave⸗
„Was ſagte ich?“ murmelte ganz leiſe la Renau⸗
die.„Dieſer Advokat iſt ihr wahrer Ausdruck!“
Des Avenelles fuhr fort:
„Der König iſt in der Kraft und in der Reife des Alters. Um ihn des Thrones zu entſetzen, müßte man ihn herabſtürzen. Welcher lebende Menſch würde eine
ſolche Gewaltthat auf ſich nehmen?
Die Könige ſind
göttlich, Gott allein hat ein Recht über ſie! Ah! wenn irgend ein Unfall, ein unvorhergeſehenes Uebel, ein Privatattentat ſogar in dieſem Augenblick das Le⸗ ben des Königs erreichte und die Vormundſchaft über einen König, der noch in der Kindheit begriffen iſt, in die Hände der frechen Burſche legte, die uns unter⸗
drücken, dann wäre es dieſe Vormundſchaft und nicht
das Königthum, es wären die Guiſen und nicht Franz II., Der Bürgerkrieg würde lobenswerth und die Empörung heilig, und ich wäre der Erſte, der Euch: Zu den Waffen! zuriefe.“
Dieſe Energie der Schüchternheit erfüllte die Ver⸗ ſammlung mit Bewunderung, und neue Zeichen des Bei⸗ falls belohnten den klugen Muth von des Avenelles.
„Ah!“ ſagte la Renaudie keiſe zu Gabriel,„ich bedaure nun, daß ich Euch habe kommen laſſen. Ihr müßt Mitleid mit uns befommen.“
Gabriel aber ſprach nachdenkend in ſeinem In⸗
was man angreifen würde.
nern:
„Nein, ich habe ihnen ihre Schwäche nicht vorzu⸗
werfen, denn ſie gleicht der meinigen. heim auf ſie zählte, ſo zählen ſie, wie es ſcheint, auf
mich.“
Wie ich insge⸗
„Was wollt Ihr denn thun?“ rief la Renaudie
ſeinem triumphirenden Wirthe
u.
„Auf dem Weg der Geſetzlichkeit bleiben, warten!“


