Teil eines Werkes 
12.-16 Bdchn (1847)
Entstehung
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gen. Es wurde klar, daß bei der Entſcheidung das Re⸗ ſultat der Meinungen mindeſtens im Gleichgewicht ſte⸗ hen müßte.

„Heinrich II. begriff dies und wollte Alles durch einen Staatsſtreich brusquiren.

„„Der Herr Präſident hat Recht,““ ſagte er. „Man muß mit den Ketzern ein Ende machen, oder ſie flüchten ſich. Und um anzufangen, Herr Connetable, verhafte man auf der Stelle dieſe zwei Rebellen.““

„Er deutete mit der Hand auf Henri Dufaur und Anne Dubourg und ging haſtig hinaus, als könnte er ſeinen Zorn nicht mehr bewältigen.

„Ich brauche Euch nicht zu ſagen, Freunde und Brüder, daß Herr von Montmorench dem Befehle des Königs gehorchte. Dubvurg und Dufaur wurden mitten im Parlament in Verhaft genommen und abgeführt, und wir blieben Alle ganz beſtürzt.

„Gilles Lemaitre allein fand den Muth, beizufügen:

„Das iſt Gerechtigkeit! ſo ſollen alle diejenigen beſtraft werden, welche es wagten, die Achtung vor der königlichen Majeſtät zu verletzen!““

„Doch als wollten ſie ihn Lügen ſtrafen, traten abermals Wachen in den Kreis der geſetzgebenden Ver⸗ ſammlung und verhafteten, andere Befehle, die ſie vor⸗ zeigten, vollziehend, Foir, Fumée, de la Porte, welche vor der Ankunft des Königs geſprochen und einzig und allein die religiöſe Toleranz vertheidigt hatten, ohne den geringſten Vorwurf gegen den Souverain zu äußern.

„Es war alſo gewiß, daß nicht wegen ihrer Vor⸗ ſtellungen an den König, ſondern wegen ihrer religiöſen Meinungen fünf unverletzliche Mitglieder des Parla⸗ ments mittelſt eines ſchändlichen Hinterhaltes unter dem der Beſchuldigung eines Hauptverbrechens

elen.“

Nicolas Duval ſchwieg. Das Gemurre des Schmerzes und des Zornes der Verſammlung hatte ihn

die beiden Dianen. w. 3