Teil eines Werkes 
12.-16 Bdchn (1847)
Entstehung
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Sie trennten ſich. Gabriel entfernte ſich ganz nachdenkend.

Verirrie ſich ſein Gewiſſen nicht im Eifer der Rache? Was trieb ihn jetzt zum Bürgerkrieg an?

Doch da die Ereigniſſe nicht zu ihm kamen, ſo mußte er wohl zu ihnen gehen.

Noch an demſelben Tag kehrte Gabriel in ſein Hotel in der Rue des Jardins⸗Saint⸗Paul zurück.

Er fand hier nur ſeine treue Aloyſe. Martin⸗ Guerre war nicht mehr da, André war bei Frau von Caſtro geblieben; Jean und Babette Peuqoy hatten ſich wieder nach Calais begeben, um von dort nach Saint⸗Quentin zurückzukehren, deſſen Thore der Friede von Cateau⸗Cambréſis dem patriotiſchen Weber wie⸗ der öffnete.

Die Rückkehr des Herrn in ſein verlaſſenes Haus war daher diesmal noch trauriger als gewöhnlich. Doch liebte ihn die mütterliche Amme nicht für Alle? Wir müſſen darauf Verzicht leiſten, die Freude der würdigen Frau zu beſchreiben, als ihr Gabriel eröffnete, er werde nun ohne Zweifel einige Zeit bei ihr wohnen. Er würde in der verborgenſten Zurückgezogenheit und in der völligſten Einſamkeit leben; doch er würde bleiben, und nur ſehr ſelten ausgehen; Aloyſe würde ihn ſehen, ihn pflegen; ſie hatte ſich ſeit langer Zeit nicht mehr ſo glücklich gefühlt.

Gabriel beneidete mit einem traurigen Lächeln die⸗ ſes Glück einer liebenden Seele. Ah! er konnte es nicht mehr theilen. Sein Leben war für ihn fortan nur ein gräßliches Räthſel, deſſen Löſung er zugleich fürchtete und wünſchte.

In dieſen Befürchtungen und in dieſer Ungeduld birgingen ſeine Tage verdrießlich und unruhig einen

onat und mehr.

Nach dem Verſprechen, das er ſeiner Amme gelei⸗ ſtet, verließ er das Hotel beinahe nie; nur am Abend ſweiſte er zuweilen um das Chatelet her, und wenn