Teil eines Werkes 
12.-16 Bdchn (1847)
Entstehung
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muß, iſt nicht Arnauld du Thill, ein ſehr unfreiwilliger Wohlthäter, ſondern Ihr ſeid es, gnädiger Herr, dem ich in der That alle dieſe Güter, Vaterland, Vermögen, Freunde und Frau, ſchuldig bin!“

„Genug hierüber, ſage ich Dir noch einmal, Mar⸗ tin!“ ſprach Gabriel.„Alles, was ich verlange, iſt, daß Du dieſe Güter beſitzeſt. Und Du beſitzeſt ſie, nicht wahr? Wiederhole es mir, Du biſt glücklich?“

„Ich wiederhole es Euch, gnädiger Herr, glücklich, wie ich nie geweſen bin.“

„Das iſt Alles, was ich wiſſen wollte. Und nun

kann ich abreiſen.“

„Wie! abreiſen!“ rief Martin.„Ihr gedenkt ſchon aufzubrechen, gnädiger Herr?“

„Ja, Martin. Nichts hält mich hier zurück.“

„Verzeiht, das iſt richtig, und wann brecht Ihr

auf?“

„Schon dieſen Abend.“

„Und Ihr habt mich nicht davon in Kenntniß ge⸗ ſetzt!“ rief Martin⸗Guerre.„Und ich vergaß es? und ich ſchlief ein, ich Faulenzer! Doch wartet, wartet gnädiger Herr, das wird nicht lange dauern.“

„Was denn!“ ſagte Gabriel.

„Ei! meine Vorkehrungen zur Abreiſe!“

Er ſtand behende und geſchäftig auf, lief nach der Thüre ſeines Hauſes und rief:

„Bertrande! Bertrande!“

„Warum rufſt Du Deiner Frau?“ fragte Gabriel.

„Damit ſie mir ſogleich packt und von mir Abſchied nimmt, gnädiger Herr.“

„Das iſt unnöthig, mein guter Martin, Du reiſeſt nicht mit mir.“

„Wie! Ihr nehmt mich nicht mit, gnädiger Herr?“

„Nein, ich reiſe allein.“

„Um nicht mehr zurückzukommen?“

„Um wenigſtens lange nicht mehr zurückzukommen.“

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