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Tricothoſen an, die er in der Kiſte von Martin⸗Guerre entdeckt hatte.
Dann verbrannte er Stück für Stück ſeinen alten Anzug am Licht und vermiſchte die Aſche davon mit der Aſche, die ſchon den Herd des Kamins füllte.
Dies war in weniger als einer Stunde geſchehen, und er konnte ſein Licht auslöſchen und ſich zu Bette legen, ehe die Feierglocke ertönte.
„Warten wir nun,“ ſagte er zu ſich ſelbſt.„Es ſcheint entſchieden, daß ich vor den Richtern geſiegt habe. Doch es wäre angenehm, wenn ich gerade aus meiner Niederlage die Mittel zu meinem Siege ziehen könnte. Warten wir.“
XXVI.
Das Renuiſitorium eines Verbrechers gegen ſich ſelbſt.
Man begreift, daß Arnauld du Thill in dieſer Nacht wenig ſchlief. Er blieb, die Augen weit aufgeſperrt, auf ſeinem Strohlager ausgeſtreckt und beſchäftigte ſich da⸗ mit, daß er den Werth ſeiner Chancen berechnete, ſeinen Plan
ordnete und ſeine Mittel zuſammenſtellte.
Sein Vorhaben, noch ein letztes Mal die Stelle des armen Martin⸗Guerre einzunehmen, war allerdings ver⸗ en mußte aber gerade durch dieſe Verwegenheit ge⸗
ngen.
Sollte ſich Arnauld, wenn ihn der Zufall ſo wun⸗ „ durch ſeine eigene Kühnheit verrathen laſſen?


