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Nuance und einen ungewöhnlichen Schnitt atten. „Oh! oh!“ ſagte Arnauld du Thill zu ſich ſelbſt, „das wäre ſonderbar!“
Als es Nacht wurde, trat der unbekannte Gefangen⸗ wärter ein.
„Holla, Meiſter Martin⸗Guerre,“ ſagte er und klopfte dem träumeriſchen Arnauld du Thill auf eine Weiſe auf die Schulter, woraus hervorging, daß, wenn der Gefan⸗ gene ſeinen Wärter nicht kannte, der Wärter wenigſtens ſeinen Gefangenen kannte.
„Was gibt es denn?“ fragte Arnauld du Thill den ſo vertraulichen Gefangenwärter.
„Mein Lieber,“ erwiederte der Mann,„Eure An⸗ gelegenheiten machen ſich offenbar immer beſſer. Wißt Ihr, wer von den Richtern die Erlaubniß erhalten hat, einige Augenblicke mit Euch ſprechen zu dürfen, und ſich dieſe Erlaubniß nun von Euch ſelbſt erbittet?“
„Meiner Treue, nein! wie ſollte ich das wiſſen? wer kann es ſein?
„Eure Frau, mein Lieber, Bertrande de Rolls, die nun wohl einſieht, auf welcher Seite das gut Recht iſt. Doch wenn ich an Eruer Stelle wäre, würde ich mich weigern, ſie zu empfangen.“
„Und warum dies?“ fragte Arnauld du Thill.
„Warum?“ verſetzte der Gefangenwärter;„weil ſie Euch ſo lange mißkannt hat! Es iſt wahrhaftig Zeit, daß ſie auf die Seite der Wahrheit tritt, da morgen ſpäteſtens ein Spruch des Gerichtes dieſe öffentlich und ofſiciell erklären wird! Nicht wahr, Ihr ſeid auch meiner Meinung und ich werde Eure Undankbare kurz und gut wegſchicken?“
Der Gefangenwärter machte einen Schritt gegen die Thüre, doch Arnauld du Thill hielt ihn durch eine Ge⸗ berde zurück.
„Nein, nein,“ ſagte er,„ſchick ſie nicht weg. Ich
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