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thaten ſeines Spions zu bedecken? Dies war äußerſt zweifelhaft.
Anfangs ſo freudig, verſank Arnauld du Thill allmä⸗ lig aus der Hoffnung in die Angſt und ſagte ſich, ſeine Lage ſei, Alles wohl betrachtet, keine beſonders beruhigende.
Er beugte das Haupt unter der Entmuthigung, als man kam, um ihn wieder in ſein Gefängniß zu führen.
Das Tribunal hatte es alſo nicht für geeignet er⸗ achtet, ihn nach den Erklärungen von Martin⸗Guerre zu befragen. Ein neuer Gegenſtand der Angſt!
Dies hielt indeſſen Arnauld du Thill, der Alles be⸗ merkte, nicht ab, zu bemerken, derjenige, der ihn holte und ihn in vieſem Augenblick begleitete, ſei nicht ſein gewoͤhn⸗ licher Gefangenwärter.
Warum dieſe Veränderung? verdoppelte man die Vorſichtsmaßregeln gegen ihn? wollte man ihn zum Sprechen bringen? Arnauld du Thill gelobte ſich, auf ſeiner Hut zu ſein, und blieb auf dem ganzen Wege ſtumm.
Doch nun kam ein anderes Motiv des Erſtaunens! das Gefängniß, in das ihn der neue Wärter führte, war nicht das, welches er gewöhnlich inne hatte.
Dieſes hatte ein vergittertes Fenſter und einen hohen Kamin, zwei Dinge, welche im andern fehlten.
Alles bezeugte indeſſen, daß noch vor Kurzem ein Gefangener hier geweſen; Ueberreſte von friſchem Brod, ein halbgeleerter Waſſerkrug, ein Strohlager und eine ge⸗ öffnete Kiſte, in der man Männerkleider erblickte.
Gewohnt, ſich zu bemeiſtern, gab Arnauld du Thill kein Erſtaunen kund. Doch ſobald er allein war, lief er auf die Kiſte zu, um ſie zu durchſuchen.
Es fanden ſich darin nur Kleider. Kein anderes Anzeichen. Doch Arnauld du Thill glaubte ſich dieſer Kleider ihrer Farbe und Form wegen zu erinnern. Es waren dabei beſonders zwei Leibroͤcke von braunem Tuch und Beinkleider von gelbem Tricot, welche offenbar einen
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