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worden, was fie ſein ſollen. Nun ändert ſich das nicht mehr, und ich bin deſſen froh.“
Andere Einwohner von Artigues bezeugten ebenfalls, der alte Martin⸗Guerre ſei ſtets ſo harmlos, fromm und gut geweſen, als der neue angreifend, gottlos und halsſai ſei.
e der Schuhmacher und wie Bertrande hatten ſie dieſe Veränderung ſeinen Reiſen zugeſchrieben.
Der Graf Gabriel von Montgommery nahm nun das Wort unter dem ehrfurchtsvollſten Stillſchweigen der Richter und aller Anweſenden.
Er erzählte, durch welche ſeltſame Umſtände er ab⸗ wechſelnd in ſeinem Dienſte die beiden Martin⸗Guerre gehabt habe, wie er lange Zeit gebraucht, um ſich die Veränderungen der Laune und der Natur ſeines doppelten Stallmeiſters zu erklären, wie er jedoch am Ende durch die Ereigniſſe auf den rechten Weg gebracht worden ſei.
Gabriel ſagte endlich Alles, die Schreckniſſe von Martin, die Verräthereien von Martin du Thill, die Tugenden des Einen und die Laſter und Verbrechen des Andern; er machte dieſe dunkle und verworrene Geſchichte vor Aller Augen klar und hell, verlangte Beſtrafung für den Schuldigen und Wiederherſtellung der Ehre für den Unſchuldigen.
Die Juſtiz war in jener Zeit minder gefällig und minder bequem für die Angeklagten als in unſeren Tagen. So wußte Arnauld du Thill noch nicht, welche nieder⸗ ſchmetternde Inzichten gegen ihn vorlagen. Wohl hatte er mit einiger Unruhe die Beweiſe mit der baskiſchen Sprache und dem Ballſpiel zu ſeiner Verwirrung aus⸗ fallen ſehen, doch er glaubte hinreichende Entſchuldigungen vorgebracht zu haben. Was die Probe mit dem alten Schuhmacher betrifft, ſo hatte er nichts davon begriffen⸗ Er wußte endlich nicht, ob Martin⸗Guerre, den man hartnäckig vor ihm verbarg, im Ganzen beſſer als er aus den Verhören hervorgegangen war.
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