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Thill, bei ſeinem drohenden Tone zögerte ſie nicht; ſie warf ſich mit einer Ergießung in ſeine Arme und rief:
„Theurer Martin⸗Guerre.“
Durch dieſe Worte war der Zauber gebrochen und das offenſive Gemurmel wandte ſich gegen den Vicomte d'Exmes.
„Mein Herr,“ ſagte Arnauld du Thill triumphirend, „beharrt Ihr in Gegenwert des Zeugniſſes meiner Frau und aller meiner Verwandten und Freunde, die mich um⸗ geben, auf Eurer ſeltſamen Anklage2
„Ich beharre darauf,“ antwortete Gabriel ganz ein⸗
„Wartet einen Augenblick!“ rief Meiſter Carbon Barreau, dazwiſchentretend.„Ich wußte wohl, daß ich keine Blendung habe! Da es irgendwo einen anvern Men⸗ ſchen gibt, der dieſem hier Zug für Zug gleicht, ſo ver⸗ ſichere ich, daß einer von Beiden mein Neffe Arnauld du Thill, wie ich aus Sagias gebürtig, iſt.“
„Ah! das iſt eine Hülfe der Vorſehung, die zu rechter Zeit kommt,“ ſagte Gabriel.„Meiſter,“ fuhr er fort, indem er ſich an den Greis wandte,—„erkennt Ihr Euren Neffen in dieſem Menſchen 2“
„In der That,“ antwortete Carbon Barreau,„ich vermöchte nicht zu unterſcheiden, ob er es iſt oder ein Anderer; doch ich würde zum Voraus ſchwören, daß, wenn ein Betrug ſtattfindet, dieſer von meinem Neffen herrührt, der ſehr an die Sache gewöhnt iſt.“
„Ihr hört, Herr Richter?“ ſagte Gabriel zu dem Beamten,„wer auch der Schuldige ſein mag, das Ver⸗ gehen iſt ſchon nicht mehr zweifelhaft.“ S
„Aber wo iſt denn derjenige, welcher, um mich zu
beſtehlen, behauptet, er ſei beſtohlen worden?“ rief Ar⸗
nauld du Thill mit frechem Tone.„Wird man mich nicht mit ihm confrontiren? Verbirgt er ſich? Er zeige ſich und man richte.“
„Martin⸗Guerre, mein Stallmeiſter,“ erwiederte


