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XXIV. Die Zuſtiz in Verlegenheit.
Derjenige, welcher ſo mit gebieteriſchem Tone ſprach, warf den breiten Hut und den braunen Mantel, worunter er verborgen geweſen, ab, und die Gäſte von Arnauld du Thill, die ſich, als ſie ihn hörten, umgewendet hatten, konnten einen jungen Cavalier von ſtolzer Miene und reicher Kleidung ſehen.
In einiger Entfernung hielt ein Diener die zwei Pferde, die ſie gebracht hatten.
Alle ſtanden ehrfurchtsvoll, zugleich ziemlich erſtaunt und neugierig, auf.
Arnauld du Thill wurde bleich wie der Tod.
„Der Herr Vicomte d'Ermés,“ murmelte er ganz beſtürzt.
„Nun?“ rief mit einer Donnerſtimme Gabriel,„nun, erkennt Ihr mich?“
Arnauld hatte nach einem Augenblick des Zögerns raſch alle ſeine Chancen berechnet und ſeinen Entſchluß efaßt.
„Allerdings,“ ſagte er mit einer Stimme, die er feſt zu machen ſuchte,„allerdings! ich erkenne den Herrn Vicomte d'Ermos, den ich zuweilen im Louvre und anders⸗ wo zur Zeit geſehen habe, wo ich im Dienſt von Herrn von Montmorench war; doch ich kann nicht glauben, daß der gnädige Herr mich erkennt, mich, einen geringen Die⸗ ner des Connetable.“—
„Ihr vergeßt,“ ſagte Gabriel„„daß Ihr auch der meinige geweſen ſeid.“
„Wer? ich!“ rief Arnauld, das größte Erſtaunen heuchelnd,„oh! verzeiht, der gnädige Herr täuſcht ſich ſicherlich.“
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