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wegen zu verlaſſen. Tretet ein; ich mache keine Umſtände mit Euch und führe Euch nicht.“
„Ich ſehe das wohl,“ ſagte Carbon Barreau.
Und er trat in das Haus ein und brummte dabei über den ſchnellen Umſchlag der Laune ſeines Wirthes.
Drei Stunden nachher ſaß man noch bei Tiſche unter den Ulmen. Die Gäſte waren vollzählig und der Richter von Artigues, deſſen Gunſt zu gewinnen Arnauld ſo ſehr bemüht war, ſaß am Ehrenplatz.
Die guten Weine und die frohen Scherze kreiſten. Die jungen Leute plauderten von der Zukunft und die alten von der Vergangenheit, und der Oheim Carbon Barreau hatte ſich verſichern konnen, daß ſein Wirth wirk⸗ lich Martin⸗Guerre hieß und von allen Einwohnern von Artigues als einer der Ihrigen behandelt wurde.
„Erinnerſt Du Dich, Martin⸗Guerre, des Auguſtiner⸗ mönches, des Bruder Chryſoſtomus, der uns leſen lehrte?“ ſagte der Eine.
„Ich erinnere mich,“ antwortete Arnauld.
„Erinnerſt Du Dich, Vetter Martin,“ fragte ein Anderer,„erinnerſt Du Dich, daß man bei Deiner Hoch⸗ zeit zuerſt Freudenſchüſſe in der Gegend gethan hat?“
„Ich erinnere mich,“ antwortete Arnauld.
Und als wollte er ſeine Erinnerungen wiederbeleben, küßte er ſeine Frau, welche ganz freudig und ſtolz an ſei⸗ ner Seite ſaß.
„Da Ihr ein ſo gutes Gedächtniß habt, Meiſter,“ ſprach plötzlich hinter den Gäſten eine feſte Stimme zu Arnauld du Thill,„da Ihr Euch ſo vieler Dinge erinnert, ſo werdet Ihr Euch auch wohl meiner erinnern.“


