Teil eines Werkes 
8.-11. Bdchn (1847)
Entstehung
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die Piſtolen ausſtreut, müßt nicht arm ſein! Und dieſer Arnauld, der mir ſo ſehr gleicht, wäre, denke ich, Euer ſ Gott! ich bedaure, daß ich nicht ein wenig er bin!“

„Arnauld du Thill wäre, wenn man ihn nicht ge⸗ henkt hätte, allerdings mein Erbe„ erwiederte Carbon Barreau mit raſchem Tone.„Doch er würde keinen großen Nutzen von meiner Hinterlaſſenſchaft haben, denn ich bin nicht reich. Ich biete in dieſem Augenblick eine Piſtole, um auszuruhen und mich ein wenig zu erquicken, weil ich von Müdigkeit und Hunger erſchöpft bin; deshalb kann meine Börſe doch leicht— ſehr leicht ſein.“

„Hml. machte Arnauld du Thill ungläubig.

„Ihr glaubt es nicht, Meiſter Martin⸗Guerre? Nach Belieben. Es iſt darum nicht minder wahr, daß ich mich nach Lyon begebe, wo der Herr Präſident des Parlaments, deſſen Huiſſier ich zwanzig Jahre geweſen bin, mir ein Aſyl und Brod für den Reſt meiner Tage anbietet. Er hat mir fünfundzwanzig Piſtolen geſchickt, um meine kleinen Schul⸗ den zu bezahlen und die Reiſe zu machen, der freigebige Mann! Doch was mir davon übrig bleibt, iſt Alles, was ich beſitze. Und ſomit iſt meine Erbſchaft zu wenig, als daß Arnauld du Thill, ſelbſt wenn er noch leben würde, ſie in Anſpruch nehmen ſollte. Aus dieſen Gründen„

„Es iſt genug, Schwätzer!“ unterbrach ihn ungeſtüm Arnauld du Thill in ſeiner Unzufriedenheit.„Habe ich Zeit, Eure Albernheiten anzuhdren? Gebt mir immerhin Eure Piſtole und tretet in mein Haus ein, wenn es Euch beliebt. Ihr werdet in einer Stunde zu Mittag eſſen, hernach ſchlafen, und wir ſind quitt. Wir brauchen des⸗ halb nicht ſo viele Redensarten,“

„Aber Ihr habt mich gefragt?“ verſetzte Carbon Barreau.

„Vorwärts! tretet Ihr ein, mein guter Wiin oder tretet Ihr nicht ein? Hier kommen ſchon einige von meinen Gäſten, und Ihr werdet Kir erlauben, Euch ihret⸗