Teil eines Werkes 
8.-11. Bdchn (1847)
Entstehung
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ſamſte Strafe, die Ihr für meinen Fehler über mich ver⸗ hängen könnt. Wie ſollte ich zwiſchen Euch, der Ihr ſo gut und milde, und ihm, der ſo niederträchtig und ver⸗ rätheriſch iſt, heute zögern?“

„Ich danke,“ ſprach Jean.„Was Ihr da ſagt, thut wohl, und glaubt, daß Euch Gott dafür belohnen wird.“

„Ich bin wenigſtens ſicher, daß Gott den Schuldigen beſtrafen wird,“ ſagte Pierre.„Doch denken wir noch nicht an ihn, Freund,“ ſprach er zu Jean.„Wir haben gegenwärtig andere Dinge zu thun, und nur drei Tage, um dieſe Dinge vorzuhereiten. Wir müſſen ausgehen, unſere Freunde ſehen, die Waffen zählen 4

Mit leiſer Stimme fügte er bei:

„Jean, erinnern wir uns des 5.!“

Eine Viertelſtunde nachher, während Babette, die ſich etwas ruhiger in ihr Zimmer zurückgezogen hatte, Gott dankte, ohne genau zu wiſſen wofür, gingen der Waffenſchmied und der Weber ganz geſchäftig durch die

tadt.

Sie ſchienen nicht mehr an Martin⸗Guerre zu denken, welcher in dieſem Augenblick, beiläufig geſagt, keine Ver⸗ muthung hatte, was ſich Schlimmes in der Stadt Calais, in die er nie einen Fuß geſetzt, für ihn vorbereitete.

Doch die Kanonen donnerten fortwährend, und luden und entluden, wie Robertin ſagt, in wunderbarer Wuth ihren Artillerieſturm.