Teil eines Werkes 
8.-11. Bdchn (1847)
Entstehung
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Endlich öffnete Babette die Augen wieder, und ſie be⸗ mühte ſich vor Allem, ihre EFrinnerungen zurückzurufen.

„Was iſt denn vorgefallen?“ fragte ſie und ſchaute mit einem irren Blick das über ſie herabgebeugte Geſicht von Jean Peugoy an.

Jean ſah ſeltſamer Weiſe nicht ſehr traurig aus. Es waren zu gleicher Zeit in ſeinen vortrefflichen Zügen eine tiefe Rührung und eine Art von Zufriedenheit ſichtbar.

„Mein guter Vetter!“ ſagte Babette, ihm die Hand reichend.*

Das erſte Wort von Jean Peuqoy zu der theuren Betrübten war:

„Hoffe, Babette, hoffe.“

Aber die Blicke von Bahette fielen in dieſer Sekunde auf das düſtere, troſtloſe Antlitz ihres Bruders„und ſie bebte, denn Alles kam ihr zugleich wieder ins Ge⸗ dächtniß.

„Oh! Pierre, verzeih! verzeih!“ rief ſie. 5

Auf ein rührendes Zeichen von Jean Peugoy, um ihn zur Barmherzigkeit zu ermahnen, ging Pierre auf ſeine Schweſter zu, hob ſie auf und ſetzte ſie auf einen Stuhl.

„Beruhige Dich,“ ſprach er.„Nicht Dir grolle ich, Du haſt ſo vlel leiden müſſen! Beruhige Dich. Ich ſage Dir wie Jean: Hoffe!“

„Oh! was kann ich noch hoffen?“ entgegnete ſie.

„Es iſt wahr, nicht mehr die Wiederherſtellung Deiner Ehre, aber wenigſtens die Rache,“ antwortet Pierre Peugoh mit gefalteter Stirne.

„Und ich,“ flüſterte ihr Jean Peugoy zu,„ich ſag Dir; Die Rache und die Wiederherſtellung Deiner Ehr ugleich.“ Sie ſchaute ihn verwundert an, doch ehe ſie fragen konnte, ſprach Pierre:

„Ich verzeihe Dir abermals, meine Schweſter. Dein

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