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markten Ehre, von Frankreich, von Herrn d'Ermés, von dieſem unwürdigen Martin⸗Guerre, was weiß ich?. Oh! mein Kopf verwirrt ſich! Du fragteſt mich, ob ich wahnſinnig wäre? Ich glaube in der That, daß mich der Wahnſinn erfaßt. Du, der Du ruhiger biſt, ſage mir, ob ich mich täuſche, ob ich geträumt habe, oder oh das, ras mir Herr d'Exmés eröffnet hat, wirklich mog⸗ lich iſt?“
8„Was er Dir eröffnet hat?“ wiederholte Pierre von einem Schrecken erfaßt.
„Ja, in meinem Zimmer, am Tage ſeiner Abreiſe, als ich ihn bat, Martin dieſen Ring zu übergeben. Ich wagte es nicht, ihm, dem Fremden, meinen Fehler zu ge⸗ ſtehen. Und dennoch mußte er mich begreifen. Und wenn er mich verſtanden hat, wie konnte er mir ſagen 2 4
„„
n„Was? Was hat er Dir geſagt? Vollende!“ rief erre. „Ach! Martin⸗Guerre wäre ſchon verheirathet!“
„Unglückliche!“ ſchrie Pierre, indem er außer ſich auf ſeine Schweſter zuſtürzte und die Hand gegen ſie erhob.
„Oh! es iſt alſo wahr!“ ſprach mit ſterbender Stimme das unglückliche Kind,„ich fühle, daß es wahr iſt.“
Und ſie fiel ohnmächtig zu Boden.
Jean hatte Zeit gehabt, Pierre um den Leib zu faf⸗ ſen und zurückzuwerfen.
„Was machſt Du denn, Pierre?“ ſprach er mit ſtrengem Tone.„Nicht die Unglückliche mußt Du ſchla⸗ gen, ſrn
„Du ha echt,“ erwiederte Pierre Peugv„ſeines blinden Zornes ſich ſchämend. 5
Er ging wild und düſter beiſeit, während Jean, über Babette geneigt, dieſe ins Leben zurückzurufen ſuchte. Es trat ein langes Stillſchweigen ein.
Außen donnerten fortwährend die Kanonen in bei⸗ nahe regelmäßigen Zwiſchenräumen.
Die beiden Dianen. 1l. 4


